Die Scheurer Swiss GmbH wird mit der Herstellung von karbonverstärkten 3D-Druck-Komponenten für die neueste Generation der Rennsport-Serie «Castrol Toyota Racing Series» beauftragt.

Die bekannte, auf einem Formel 3-Chassis basierende Rennsport-Serie «Castrol Toyota Racing Series» (TRS) geht in die nächste Runde: «Toyota GAZOO Racing New Zealand» hat für die TRS 2020 einen brandneuen, leistungsstärkeren Rennwagen vorgestellt, den «Toyota FT-60».
Die Scheurer Swiss GmbH hat die Toyota Gazoo Racing New Zealand, im Auftrag der beiden ebenfalls aus Neuseeland stammenden, renommierten Unternehmen, «David Gouk Race Engines» und «Häberlin Composites», mit hochwertigen karbonverstärkten 3D-Druck-Komponenten für die neueste Generation des Toyota FT-Motors beliefert.
Der Rennwagen der dritten Generation der Castrol Toyota Racing Series basiert auf einem regionalen Formel 3-spezifischen Tatuus-Fahrwerk, dessen Leistung von einem Zweiliter-Turbo-8AR-FTS-Motor kommt – eine Rennversion des 8AR FTS-Motors, der sowohl in Toyota- als auch in Lexus-Straßenfahrzeugen eingesetzt wird. Der Motor ist in der Lage, 285 PS zu produzieren, ein starker Anstieg gegenüber den 215 PS, die von der vorherigen 1,8-Liter-Einheit produziert wurden.

Erfolgreicher Testlauf für 3D-Druck-Motorteile der Scheurer Swiss

Das neue Rennauto kam im Juli in Italien zum ersten Mal auf die Strecke, noch vor seinem Renndebüt im Jahr 2020. Der Formel-2- und European Le Mans Series-Pilot, Arjun Maini, absolvierte 900 Kilometer im Toyota FT-60, verteilt auf drei verschiedene Strecken – Vairano, Cremona und Franciacorta.
„Es war ein sehr positiver erster Test“, sagte Maini, der in der TRS-Saison 2015 mit dem vorherigen FT-50-Rennauto den vierten Platz belegte. „Der neue Motor lief sehr reibungslos, er ist leistungsstark und das Fahrverhalten sehr gut. Auch der Gangwechsel und das Zurückschalten fühlen sich in Kombination mit dem neuen Motor besonders gut an.“

«Die Scheurer Swiss GmbH hat in unserem Auftrag für die Testserie des Toyota FT-60 karbonverstärkte Motorkomponenten designtechnisch optimiert und in kürzester Zeit hergestellt.», teilt Gregor Häberlin, Inhaber von Häberlin Composites, zufrieden mit. Häberlin Composites selbst liefert ebenfalls Karbonteile für den Toyota FT-60, hergestellt im Laminierverfahren.

«Nur dank 3D-Druck war es überhaupt möglich, die massgeschneiderten Toyota FT-60-Komponenten der Testserie in so kurzer Zeit auszuliefern.», sagt der CEO der Scheurer Swiss, Dominik Scheurer.
Er bekräftigt, dass das karbonverstärkte 3D-Druck-Verfahren, insbesondere nach dem erfolgreichen Rennstrecken-Testlauf, auch für industrielle Anwendungen im Automobilbereich einsetzbar ist.

Geplante Serienherstellung der Scheurer Swiss-Motorteile

Gemäss David Gouk von David Gouk Race Engines überzeugte die Beschaffenheit und das Material in den Tests nicht nur optisch, sondern hielt auch auf der Rennstrecke der enormen Geschwindigkeit und Hitze sowie den Druckkräften stand. «Wir planen, mit den 3D-gedruckten karbonverstärkten Motorkomponenten der Scheurer Swiss demnächst in Serie zu gehen.», äussert sich der Inhaber, der als Koryphäe auf dem Gebiet der Motorenentwicklung gilt und schon seit Jahren erfolgreich die Motoren der Castrol Toyota Racing Series entwickelt. «Mit der Beratung und dem Service der Scheurer Swiss, insbesondere der einwandfreien und schnellen Lieferung der dringend benötigten karbonverstärkten Komponenten für die Toyota FT-60-Testserie, sind wir sehr zufrieden.», teil Gouk weiter mit.

Toyota Racing Serienmanager, Nicolas Caillol, sagt: „Der FT-60 ist ein modernes Auto, das mehr Leistung und mehr Antrieb bietet als alles, was wir bisher in der Serie hatten. Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität der 3D-gedruckten Motorteile, die Scheurer Swiss uns geliefert hat.“

Toyota Racing Series als Sprungbrett für Formel 1-Karriere

Die Saison 2020 der Castrol Toyota Racing Series beginnt im neuseeländischen Highlands Motorsport Park im Januar 2020 und endet, nach fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden, mit dem Grand Prix von Neuseeland im Manfeild-Circuit «Chris Amon» Mitte Februar – einer der zwei einzigen Events ausserhalb der Formel 1, der offiziell den Begriff «Grand Prix» verwenden darf. Der Seriensieger erhält, wie dieses Jahr, bis zu sieben Superlizenzpunkte für mögliche Formel-1-Karrieren.

„Es ist ein global relevantes Auto und eine global relevante Meisterschaft für jeden ernsthaften jungen Rennfahrer, und wir hoffen, noch mehr aufstrebende Stars anzuziehen, die einen Schritt nach oben in ihrer Karriere machen wollen. Sie können aus der Formel 4, aus der Formel 3, aus der W-Serie aller Damen oder aus anderen Tier-3-Kategorien der FIA-Leiter stammen. Es ist sogar für diejenigen relevant, die in den Tier-2-Kategorien erfolgreich waren, die ihre Fähigkeiten festigen und verbessern oder mehr Superlizenzpunkte sammeln wollen, wenn sie ihren letzten Schritt in Richtung F1 machen.“, bekräftigt Toyota Racing Serienmanager, Nicolas Caillol.

Auch die Gewinnerin der W-Serie, Marta Garcia, denkt über die Möglichkeit nach, Anfang 2020 in der neuseeländischen Castrol Toyota Racing Series zu fahren.
Die 19-jährige Spanierin dominierte das Norisring-Rennen der ersten Saison der rein weiblichen Open-Wheeler-Serie und wurde schließlich Vierte in der Gesamtwertung, was mit einem Preisgeld von 100.000 US-Dollar sowie einer automatischen Einladung zum Wettbewerb der W-Serie 2020 dotiert war.

Scheurer Swiss entwickelt und produziert Composites auf höchstem Niveau

Die Inhaber der Scheurer Swiss GmbH, Dominik Scheurer (CEO) und Robert Tween (CTO), waren beide langjährig für den Renn- und Motorsport im Composite-Engineering im Einsatz, unter anderem bei Jordan F1, Sauber F1 und Toyota Motorsport, und sorgten mit dem richtigen Design und den passenden Verbundwerkstoffen für die nötigen Eigenschaften, welche die hocheffiziente mechanische Leistung eines Formel 1-Rennwagens erfordert.

Die Scheurer Swiss GmbH ist bekannt für die Entwicklung von hocheffizienten ultra-leichten und extrem stabilen Composite-Bauteilen aus Karbon, Glasfaser oder anderen Faserverbundwerkstoffen. Sie entwickelt und produziert kundenspezifische Composite-Bauteile, die unter anderem in Renn- und Motorsport, Luft- und Raumfahrt, Nautik, Verteidigung und Sicherheit sowie Industrie zur Anwendung kommen. Die hocheffiziente Produktentwicklung mit modernsten Faserverbundtechnologien, inkl. 3D-Druck, wird mit einer professionellen, staatlich lizenzierten Personalvermittlung und praxisorientierten Composite-Schulungen – direkt beim Kunden vor Ort –  abgerundet. Damit bietet die Faserverbund- und Leichtbauspezialistin mit ihrer Expertise aus über 30 Jahren Formel 1-Engineering einen einzigartigen Komplettservice aus einer Hand.

Ihr Projekt in guten Händen

Die Scheurer Swiss GmbH ist die perfekte Partnerin, wenn es um Produktentwicklung mit modernsten Faserverbundtechnologien, Personalbeschaffung und Composite-Schulungen geht. Wir beraten Sie gerne!

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